Inhaltsverzeichnis
In Kapitel 1 wird gezeigt, wie digital-inklusive Sprachenbildung als Voraussetzung für Teilhabe in einer digitalisierten und globalisierten Gesellschaft verstanden werden kann. Das Kapitel führt zentrale Begriffe und theoretische Grundlagen ein und verdeutlicht die Bedeutung von Sprache, Mehrsprachigkeit und multimodaler Kommunikation. Digitale Medien werden dabei als gestaltbare Bildungsmedien beschrieben, deren inklusives Potenzial sich nur durch reflektierten und barrierearmen Einsatz entfaltet.
2. Leitlinien digital-inklusiven Sprachenunterrichts
In Kapitel 2 wird gezeigt, wie digital-inklusiver Sprachenunterricht auf der Grundlage klarer Leitlinien gestaltet werden kann. Im Fokus stehen Struktur- und Prozessmerkmale, die Mehrsprachigkeit, Barrierefreiheit, Partizipation und Kooperation systematisch verbinden. Das Kapitel führt das Universal Design for Learning als zentralen Orientierungsrahmen ein, um sprachliche Vielfalt und digitale Medien von Beginn an inklusiv in Unterricht und Lernumgebungen zu verankern.
In Kapitel 3 wird gezeigt, wie diklusive Sprachenbildung in konkreten Lernsettings des digital-inklusiven Unterrichts umgesetzt werden kann. Anhand zentraler sprachlicher Dimensionen – darunter Wortschatz, Grammatik, Kommunikation, Schreiben und Fremdsprachenlernen – werden praxisnahe Beispiele vorgestellt, die sprachlich-kommunikative Partizipation ermöglichen. Das Kapitel verdeutlicht, wie digitale Medien genutzt werden können, um vielfältige Lernwege zu eröffnen, individuelle Lernbedarfe aufzugreifen und sprachliche Heterogenität als Ressource für gemeinsames Lernen zu nutzen.
4. Diklusive Sprachenbildung für Ihren Unterricht weiterdenken
In Kap. 4 wird diklusive Sprachenbildung als zukunftsweisende Unterrichtsperspektive vorgestellt: Sie verändert Lernprozesse, indem sie die sprachlich-kommunikative Handlungsfähigkeit sowohl der Schüler:innen als auch der Lehrkraft in den Mittelpunkt stellt. Sprache wird nicht als Endprodukt, sondern als lebenslanger, kollaborativ gestalteter Prozess verstanden – im Tun, Reflektieren, Überarbeiten und Aushandeln von Bedeutungen, oft in digitalen, medienvermittelten Kontexten.