Es wird gezeigt, dass sprachlich-kommunikative Kompetenzen eine zentrale Voraussetzung für Teilhabe in einer digitalisierten und globalisierten Gesellschaft sind. Sprachenbildung wird als Schlüssel für Selbstbestimmung, demokratische Partizipation und lebenslanges Lernen verstanden.


Dieses Unterkapitel verdeutlicht, wie Sprache, Medien und Kommunikation in digitalen Räumen untrennbar miteinander verwoben sind. Sprachenbildung umfasst dabei das Lernen mit, über und in Medien und schließt kritische Medien- und Sprachbewusstheit ein.


Hier wird erläutert, warum sprachliche Vielfalt und unterschiedliche Lernvoraussetzungen der Normalfall schulischen Lernens sind. Das Konzept der Diverse Learning Needs dient als Grundlage für eine ressourcenorientierte, nicht-defizitäre Perspektive auf sprachliches Lernen.


Das Kapitel zeigt, dass digitale Medien Inklusion unterstützen können, zugleich aber neue Barrieren erzeugen. Diskutiert werden Risiken wie Digital Divide, Techno-Ableismus und normierende Sprachmodelle.


Es wird dargestellt, wie assistive und digitale Werkzeuge Zugänge zu Sprache und Kommunikation eröffnen können. Entscheidend ist ihr didaktisch reflektierter Einsatz als Unterstützung für alle Lernenden, nicht als Sonderlösung.


Dieses Unterkapitel führt das Konzept der Diklusion ein und verbindet Inklusion mit Digitalität. Sprache und Kommunikation werden dabei als zentrale Hebel für gleichberechtigte Partizipation verstanden.


Hier wird die zentrale Rolle der Lehrkraft bei der Gestaltung digital-inklusiver Bildungsräume herausgestellt. Professionelles Handeln umfasst didaktische Reflexion, medienpädagogische Kompetenz und eine ressourcenorientierte Haltung.


Zum Abschluss wird ein Modell vorgestellt, das digital-inklusive Sprachenbildung auf fünf Ebenen systematisiert. Es bietet einen Orientierungsrahmen für Unterricht, Schulentwicklung und gesellschaftliche Reflexion.